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Konfiguration

FG Image WP speichert seine Plugin-Einstellungen in der WordPress-Option fg_image_settings. Beim Laden und Speichern werden die Werte auf ein festes Schema normalisiert; unbekannte Schlüssel werden verworfen und numerische Werte auf die zulässigen Bereiche begrenzt.

Standard: aktiviert

Funktion:
Erzeugt für unterstützte WordPress-Bildgrößen WebP-Varianten, sofern die Quelle nicht bereits WebP ist.

Wann sinnvoll:
Wenn WebP als moderner Browser-Source angeboten werden soll.

Technische Auswirkungen:
Die lokale oder optionale Remote-Konvertierung verwendet image/webp. Die Standardqualität beträgt 82.

Standard: aktiviert

Funktion:
Erzeugt für unterstützte WordPress-Bildgrößen AVIF-Varianten, sofern die Quelle nicht bereits AVIF ist.

Wann sinnvoll:
Wenn AVIF als bevorzugter moderner Browser-Source angeboten werden soll.

Technische Auswirkungen:
Die lokale oder optionale Remote-Konvertierung verwendet image/avif. Die Standardqualität beträgt 65. Im Frontend steht AVIF vor WebP.

Standard: aktiviert

Funktion:
Konvertiert neue oder von WordPress neu erzeugte unterstützte Bildgrößen nach der WordPress-Metadaten-Erzeugung.

Wann sinnvoll:
Für laufende Websites, auf denen neue Medien automatisch moderne Varianten erhalten sollen.

Technische Auswirkungen:
Die Verarbeitung hängt am WordPress-Filter wp_generate_attachment_metadata. Frontend-Aufrufe lösen keine Konvertierung aus. JPEG, PNG, WebP und AVIF werden als Quellformate berücksichtigt; GIF, SVG und andere nicht unterstützte MIME-Typen werden vom automatischen Hook übersprungen.

Standard: aktiviert

Funktion:
Ergänzt registrierte moderne Varianten über <picture> und srcset im Frontend.

Wann sinnvoll:
Wenn Browser die erzeugten AVIF-/WebP-Dateien direkt auswählen sollen.

Technische Auswirkungen:
Das bestehende <img> bleibt als Original-Fallback erhalten. Es werden keine Dateien im Frontend erzeugt. Wird die Einstellung deaktiviert, bleibt das ursprüngliche WordPress-/Theme-Markup aktiv.

Weitere Details: Frontend-Ausgabe und picture.

Standard: 82
Bereich: 1 bis 100

Funktion:
Übergibt die gewünschte Qualität an den verwendeten Bild-Encoder.

Wann sinnvoll:
Zur Abstimmung von Dateigröße und visueller Qualität für WebP.

Technische Auswirkungen:
Der Wert wird sowohl für lokale als auch für Remote-Konvertierung verwendet.

Standard: 65
Bereich: 1 bis 100

Funktion:
Übergibt die gewünschte Qualität an den verwendeten AVIF-Encoder.

Wann sinnvoll:
Zur Abstimmung von Dateigröße und visueller Qualität für AVIF.

Technische Auswirkungen:
Der Wert wird sowohl für lokale als auch für Remote-Konvertierung verwendet.

Standard: 5 %
Bereich: 0 bis 90 %

Funktion:
Eine erzeugte Variante wird nur behalten, wenn sie kleiner als die Quellgröße ist und mindestens die konfigurierte prozentuale Ersparnis erreicht.

Wann sinnvoll:
Um moderne Varianten zu vermeiden, die gegenüber der vorhandenen Quelldatei keinen ausreichenden Dateigrößenvorteil bieten.

Technische Auswirkungen:
Ein absichtlicher Größen-Skip der lokalen Konvertierung löst keinen Remote-Fallback aus. Der Remote-Dienst ist ein Fehler-/Capability-Fallback und kein zweiter Optimierungsdurchlauf.

Standard: deaktiviert

Funktion:
Erlaubt FG Image, einen konfigurierten HTTP-Endpunkt zur Bildkonvertierung zu verwenden.

Wann sinnvoll:
Wenn lokal kein funktionierender Encoder für ein aktiviertes Zielformat vorhanden ist oder eine lokale Konvertierung mit einem Laufzeitfehler endet.

Technische Auswirkungen:
Die jeweilige Quelldatei wird serverseitig an den konfigurierten Endpunkt übertragen. Der Remote-Dienst wird nicht durch normale Frontend-Aufrufe kontaktiert.

Weitere Details: Remote-Encoder-Fallback und Datenschutz.

Standard: leer

Funktion:
URL des Remote-Encoder-Dienstes.

Wann sinnvoll:
Nur zusammen mit aktiviertem Remote-Fallback.

Technische Auswirkungen:
HTTPS wird standardmäßig vorausgesetzt. Ein HTTP-Endpunkt gilt nur dann als konfiguriert, wenn der Filter fg_image_remote_allow_insecure_endpoint dies ausdrücklich erlaubt. Benutzername oder Passwort direkt in der URL werden abgelehnt.

Der Wert kann durch die Konstante FG_IMAGE_REMOTE_ENDPOINT überschrieben werden:

// In wp-config.php vor dem Laden der Plugins.
define('FG_IMAGE_REMOTE_ENDPOINT', 'https://image-encoder.example.test/convert');

Standard: leer / optional

Funktion:
Sendet bei gesetztem Wert einen Bearer-Token im Authorization-Header an den Remote-Endpoint.

Wann sinnvoll:
Wenn der verwendete Remote-Dienst eine Token-Authentifizierung verlangt.

Technische Auswirkungen:
Ein im Adminbereich gespeichertes Token liegt in der WordPress-Option fg_image_settings. Wird das Passwortfeld beim erneuten Speichern leer gelassen, bleibt ein bereits gespeichertes Token bestehen; eine separate Checkbox löscht es.

Für Serverkonfigurationen kann FG_IMAGE_REMOTE_TOKEN verwendet werden:

define('FG_IMAGE_REMOTE_TOKEN', 'serverseitig-bereitgestelltes-token');

Standard: 20 Sekunden
Bereich: 3 bis 60 Sekunden

Funktion:
Begrenzt die Wartezeit einer Remote-Konvertierungsanfrage.

Wann sinnvoll:
Zur Anpassung an die Laufzeit des verwendeten Encoders und die Serverumgebung.

Technische Auswirkungen:
Auch nach dem Filter fg_image_remote_request_args wird der Timeout auf 3 bis 60 Sekunden begrenzt.

Standard: 10 MB
Bereich: 1 bis 100 MB

Funktion:
Verhindert die Übertragung größerer Quelldateien an den Remote-Dienst.

Wann sinnvoll:
Zur Begrenzung von Übertragungsvolumen und Remote-Laufzeit.

Technische Auswirkungen:
Überschreitet eine Datei das Limit, wird der Remote-Durchlauf für diese Quelle absichtlich übersprungen.

Folgende Werte sind nicht als normale Admin-Einstellungen ausgeführt, können aber über WordPress-Filter angepasst werden:

Parameter Standard Begrenzung Filter
Generierungs-Lock 300 Sekunden 30 bis 3600 Sekunden fg_image_generation_lock_ttl
Batch-Größe 1 Attachment 1 bis 20 fg_image_batch_size
angestrebtes PHP-Zeitlimit 120 Sekunden 0 bis 600 Sekunden fg_image_generation_time_limit
lokale Encoder-Reihenfolge Imagick, dann GD nur verfügbare Backends fg_image_encoder_order

Die vollständigen Hooks sind unter Entwicklerschnittstellen dokumentiert.