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Datenverarbeitung

FG Performance WP selbst speichert seine Konfiguration in WordPress und kann im Browser Cache Storage verwenden. Zusätzlich enthält das Plugin FG Core 1.1.3. In dieser eingebetteten Core-Version ist eine tägliche Statusübermittlung standardmäßig aktiviert.

Diese Seite beschreibt ausschließlich das im Code erkennbare Verhalten und ist keine rechtliche Bewertung.

FG Performance speichert seine Einstellungen in:

fg_performance_settings

Die Option wird mit deaktiviertem Autoload gespeichert.

Darin liegen insbesondere:

  • Modulstatus,
  • Navigationsmodus,
  • Preconnect-/DNS-Prefetch-Einträge,
  • Critical-Asset-Einträge,
  • Script-Strategien,
  • Render-Optimization-Einträge,
  • Marker, ob der Service Worker jemals aktiviert war.

Die folgende Beschreibung bezieht sich auf den im Projekt eingebetteten FG Core 1.1.3. Wenn mehrere FUNCKGROUP-Plugins FG Core einbetten, wählt der gemeinsame Bootstrap die höchste verfügbare Core-Version. Die tatsächlich aktive Version kann daher von 1.1.3 abweichen und wird im FUNCKGROUP-Admin beziehungsweise in der FG-Performance-Diagnose angezeigt.

FG Core 1.1.3 plant bei aktivierter Statusmeldung einen täglichen WordPress-Cronjob:

fg_core_send_installation_status

Der erste Lauf wird zufällig etwa 2 bis 15 Minuten nach dem Einplanen angesetzt. Danach läuft der Cron täglich.

Standard-Endpunkt im analysierten Code:

https://lizenz.funckgroup-server.com/wp-json/fg-lizenz/v1/status

Der JSON-Payload enthält unter anderem:

  • zufällig erzeugte Installations-ID,
  • Domain,
  • site_url und home_url,
  • WordPress-Environment-Typ,
  • Multisite-Status, Network-ID und Blog-ID,
  • WordPress-Version, Locale und Zeitzone,
  • PHP-Version,
  • aktive FG-Core-Version und Provider,
  • erkannte FUNCKGROUP-Plugins mit Name, Version, Plugin-Datei und Aktivstatus,
  • Zeitpunkt der Statusmeldung.

Zusätzlich werden folgende technische Header gesetzt:

  • X-FG-Install-ID mit der Installations-ID,
  • X-FG-Install-Token mit dem zufällig erzeugten Installation-Token,
  • X-FG-Core-Version mit der aktiven Core-Version.

Der User-Agent enthält außerdem die FG-Core-Version und die WordPress-Home-URL.

Der Code fügt keine Benutzer, Beiträge, Passwörter oder sonstige Datenbankinhalte in diesen Payload ein.

FG Core 1.1.3 verwendet für die Statusfunktion folgende WordPress-Optionen:

Option Inhalt
fg_core_installation_id zufällig erzeugte Installations-UUID
fg_core_installation_token zufällig erzeugtes Installation-Token
fg_core_installation_home_url zuletzt zugeordnete Home-URL
fg_core_status_last_report Informationen zur letzten erfolgreichen Übermittlung
fg_core_status_last_error letzte Fehlermeldung, sofern vorhanden
fg_core_status_last_http_code letzter gespeicherter HTTP-Statuscode

Bei einer kopierten Datenbank auf eine andere Home-URL wird die Installations-ID neu erzeugt und das bisherige Installation-Token verworfen.

Im Payload existiert kein eigenes Feld für eine IP-Adresse. Da die Statusmeldung als HTTP-Request an einen externen Server gesendet wird, kann der Plugin-Code allein nicht bestimmen, welche Verbindungsdaten der Zielserver technisch protokolliert oder wie lange diese dort gespeichert werden.

Entwickler können die Statusmeldung über die Konstante deaktivieren:

define('FG_CORE_STATUS_REPORTING', false);

Alternativ steht der Filter fg_core_status_reporting_enabled zur Verfügung. Eine Deaktivierung verhindert die Übermittlung; ein bereits eingeplanter Crontermin wird vom aktuellen Core-Code dabei nicht ausdrücklich entfernt.

Der Status-Endpunkt kann über die Konstante FG_CORE_STATUS_ENDPOINT oder den Filter fg_core_status_endpoint überschrieben werden.

Im aktuellen FG-Performance-Code werden keine eigenen Cookies gesetzt.

Es gibt ebenfalls keine Verwendung von:

  • localStorage,
  • sessionStorage.

Der optionale Service Worker verwendet jedoch die browserseitige Cache Storage API für eigene Caches mit dem Prefix:

fg-performance-static-

Der Service Worker speichert keine HTML- oder JSON-Antworten und reagiert nur auf statische Same-Origin-Ziele style, script, font und image.

Responses mit Vary: Cookie, Vary: *, Cache-Control: no-store oder private werden nicht in den FG-Cache geschrieben.

Damit speichert der Service Worker selbst keine HTML- oder Consent-Zustände.

Weitere mögliche externe Browser-Verbindungen

Section titled “Weitere mögliche externe Browser-Verbindungen”

FG Performance enthält neben der FG-Core-Statusmeldung keine fest eingebaute Liste externer Frontend-Dienste. Konfigurierte oder per Entwickler-API registrierte externe URLs können jedoch Browserverbindungen auslösen:

  • Preconnect: kann DNS-, TCP- und TLS-Verbindungsaufbau zu einer konfigurierten externen Origin vorbereiten.
  • DNS Prefetch: kann eine DNS-Auflösung für einen externen Host anstoßen.
  • Critical Assets: ein Preload auf eine externe URL kann die Ressource früh vom angegebenen Host anfordern.
  • Conditional Asset Loading: externe Stylesheets oder Scripts können bei Viewport- oder Interaction-Trigger geladen werden.

Welche externen Hosts dabei kontaktiert werden, hängt von der jeweiligen Konfiguration oder Entwicklerregistrierung ab.

Conditional Asset Loading und externe Ressourcen

Section titled “Conditional Asset Loading und externe Ressourcen”

Die Entwickler-API für Asset Bundles akzeptiert HTTP-/HTTPS-URLs. Ein Theme oder Plugin kann damit auch externe Stylesheets oder Scripts registrieren.

FG Performance enthält für solche Entwicklerregistrierungen keine eigene Consent-Entscheidung. Ob ein registriertes externes Asset bei Viewport- oder Nutzerinteraktion geladen werden darf, muss deshalb in der jeweiligen Projektintegration berücksichtigt werden.

FG Performance registriert keine eigenen REST-Routen und keine AJAX-Endpunkte.

Der Service-Worker-Endpunkt /fg-performance-sw.js ist ein normaler öffentlicher GET-Endpunkt über template_redirect, keine REST-Route.

FG Performance enthält kein eigenes allgemeines Request-, Besucher- oder Analytics-Logging. Die im Projekt fest konfigurierte regelmäßige externe Übermittlung ist die oben beschriebene FG-Core-Statusmeldung.

FG Core speichert zusätzlich Diagnoseinformationen zur letzten Statusübermittlung, beispielsweise Sendezeitpunkt, HTTP-Statuscode oder letzte Fehlermeldung.