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Erste Schritte

Diese Seite beschreibt die Installation und eine sichere Erstkonfiguration von FG Static Export 5.5.4.

FG Static Export setzt mindestens voraus:

  • WordPress 6.0
  • PHP 7.4
  • ein für PHP beschreibbares Export-Verzeichnis
  • eine interne Basis-URL, die WordPress über wp_remote_get() erreichen kann

Für einzelne Funktionen gelten zusätzliche Voraussetzungen:

  • ZIP: ZipArchive
  • Rsync: exec(), rsync, ssh und ein erreichbares SSH-Ziel
  • SFTP über PHP SSH2: PHP-Extension SSH2
  • SFTP über phpseclib: geladener Composer-Autoloader mit phpseclib/phpseclib
  • FTP/FTPS: PHP FTP Extension; für FTPS zusätzlich ftp_ssl_connect()

Weitere Details stehen unter Kompatibilität.

  1. Das Plugin-Verzeichnis in wp-content/plugins/ ablegen.
  2. Sicherstellen, dass vendor/autoload.php vorhanden ist, wenn SFTP über phpseclib verwendet werden soll.
  3. FG Static Export im WordPress-Backend aktivieren.
  4. Das Plugin unter FUNCKGROUP → FG Static Export öffnen.

Das Projekt enthält phpseclib/phpseclib als Composer-Abhängigkeit. Für einen eigenen Release-Build kann der Composer-Autoloader mit folgendem Befehl erzeugt werden:

Terminal window
composer install --no-dev --optimize-autoloader

Die interne Basis-URL ist die Adresse, über die FG Static Export die WordPress-Seiten rendert. Standardmäßig wird site_url() verwendet.

In lokalen, Container- oder Reverse-Proxy-Setups kann stattdessen beispielsweise eine intern erreichbare Adresse erforderlich sein.

Die Ziel-URL ist die öffentliche Basis-URL, auf die interne URL-Vorkommen im gerenderten HTML umgeschrieben werden.

Die Ziel-URL wird nicht zum Rendern der Seiten verwendet.

Standard ist:

ABSPATH . "static-export"

Das Verzeichnis muss für PHP beschreibbar sein. Für die Option zum Leeren des Export-Verzeichnisses gelten zusätzliche Schutzprüfungen: Das Verzeichnis muss innerhalb von ABSPATH liegen und darf nicht ABSPATH selbst sein.

Im Bereich Inhalte ausschließen können öffentliche WordPress-Post-Types vom Export ausgeschlossen werden. Der Post Type attachment wird in dieser Auswahl nicht angeboten.

Optional können aktiviert werden:

  • ZIP-Datei erstellen
  • .htaccess aus dem WordPress-Root übernehmen
  • Export-Verzeichnis vor dem Export leeren

Die vollständigen Defaults stehen unter Konfiguration.

Nach dem ersten Export sollten mindestens folgende Punkte kontrolliert werden:

  1. Im Export-Verzeichnis existiert eine index.html für die Startseite.
  2. Exportierte Unterseiten liegen in einer Struktur wie slug/index.html.
  3. Die Übersicht Letzter Export zeigt Seiten, Assets und Warnungen.
  4. Unter Logs stehen keine unerwarteten Warnungen.
  5. CSS, JavaScript, Bilder und Fonts der exportierten Seiten sind im Export vorhanden.
  6. Interne Links im HTML zeigen auf die konfigurierte Ziel-URL.
  7. Bei aktivierter ZIP-Option wurde eine Datei mit Zeitstempel neben dem Export-Verzeichnis erzeugt.

Ein Deployment sollte erst eingerichtet werden, wenn der lokale statische Export korrekt ist. Der Systemcheck zeigt, welche Methoden auf dem aktuellen Server technisch verfügbar sind.

Details stehen unter Deployment.

Beim Deaktivieren entfernt das Plugin den eigenen Cron-Hook fg_static_export_cron_export aus der WordPress-Planung.

Exportdateien, gespeicherte Einstellungen, Logs und Deployment-Daten werden durch die Deaktivierung nicht gelöscht.

Das Projekt enthält kein eigenes uninstall.php und registriert keinen Uninstall-Hook. Eine automatische Bereinigung der gespeicherten Plugin-Optionen ist im analysierten Stand daher nicht implementiert.