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Installation und erster Start

FG Image WP 1.0.4 benötigt WordPress 6.5 oder neuer und PHP 8.1 oder neuer. Für lokale WebP-/AVIF-Konvertierung muss mindestens ein von WordPress nutzbarer Imagick- oder GD-Encoder das jeweilige Zielformat tatsächlich schreiben können.

Vor der Installation sollten folgende Punkte erfüllt sein:

  1. WordPress 6.5 oder neuer ist aktiv.
  2. PHP 8.1 oder neuer ist aktiv.
  3. Das WordPress-Upload-Verzeichnis ist beschreibbar.
  4. WP_HTML_Tag_Processor ist verfügbar.
  5. Das vollständige Plugin-Paket einschließlich vendor/autoload.php und includes/fg-core/ ist vorhanden.
  6. Für lokale Konvertierung steht Imagick oder GD zur Verfügung. FG Image prüft die Schreibfähigkeit für WebP und AVIF selbst.

Fehlt lokal ein geeigneter Encoder, kann optional ein Remote-Encoder konfiguriert werden.

  1. Das vollständige Release-ZIP im WordPress-Adminbereich unter Plugins → Installieren → Plugin hochladen auswählen.
  2. Das Plugin installieren.
  3. FG Image WP aktivieren.
  4. Den FG-Image-Adminbereich öffnen.
  5. Die Seite Diagnose aufrufen und den Produktions-Check prüfen.

Alternativ kann das vollständige Plugin-Verzeichnis nach wp-content/plugins/ kopiert und anschließend in WordPress aktiviert werden.

Ein composer install auf dem Produktionssystem ist nicht vorgesehen: vendor/ wird mit dem Plugin ausgeliefert.

Bei der Aktivierung passiert Folgendes:

  • fehlende Einstellungen werden mit den aktuellen Standardwerten angelegt;
  • die Plugin-Version und das Einstellungs-Schema werden gespeichert;
  • temporäre Encoder-/Remote-Caches, Generierungs-Locks und Batch-Betriebszustände werden bereinigt.

Die Aktivierung startet keine Bild-Stapelverarbeitung.

Die Standardkonfiguration aktiviert WebP, AVIF, automatische Generierung und die Frontend-Ausgabe. Die lokalen Standardqualitäten sind WebP 82 und AVIF 65; eine Variante muss mindestens 5 % gegenüber ihrer Quelle einsparen.

Empfohlene erste Prüfung:

  1. Unter Konfiguration prüfen, welche Ausgabeformate aktiv sein sollen.
  2. Im Diagnosebereich die lokalen Encoder-Schreibtests kontrollieren.
  3. Ein neues JPEG- oder PNG-Bild in die Mediathek laden.
  4. Beim Attachment prüfen, ob WebP-/AVIF-Varianten registriert wurden.
  5. Eine Frontend-Seite mit diesem Bild aufrufen und das erzeugte <picture>-Markup kontrollieren.
  6. Bei Bestandsmedien optional die Stapelverarbeitung starten.

Der Produktions-Check prüft unter anderem:

  • PHP- und WordPress-Version;
  • Schreibbarkeit des Upload-Verzeichnisses;
  • Verfügbarkeit von WP_HTML_Tag_Processor;
  • geladenen FG Core;
  • vorhandenen Composer-Autoloader;
  • synchronen Plugin-/Einstellungsstand;
  • aktivierte Ausgabeformate;
  • lokale oder konfigurierte Remote-Schreibmöglichkeiten;
  • automatische Generierung und Frontend-Ausgabe;
  • Status der FG-Integrationen.

Der Produktions-Check führt selbst keine Remote-Anfrage aus. Der Remote-Schreibtest wird nur über die dafür vorgesehene Admin-Aktion ausgeführt.

Die Deaktivierung ist für Bilddaten nicht-destruktiv. Erhalten bleiben:

  • FG-Image-Einstellungen;
  • _fg_image_variants an Attachments;
  • bereits erzeugte WebP-/AVIF-Dateien.

Bereinigt werden temporäre Capability-Caches, Generierungs-Locks und laufende Batch-Betriebszustände.

Beim WordPress-Uninstall werden die FG-Image-Einstellungen, gespeicherte Plugin-/Schema-Versionen, Capability-Transients, Generierungs-Locks sowie Batch-Zustände entfernt.

Bewusst erhalten bleiben die erzeugten WebP-/AVIF-Dateien und das Attachment-Metafeld _fg_image_variants. Dadurch löscht ein Plugin-Uninstall nicht automatisch einen bereits erzeugten Medienbestand.

Das Plugin enthält zusätzlich den gemeinsam genutzten FG Core. Dessen Statuskommunikation und gespeicherte Infrastruktur-Daten werden unter Datenschutz und Datenverarbeitung beschrieben.