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Dateiumbenennung

FG Media Audit behandelt eine Dateiumbenennung nicht als einfache Änderung von _wp_attached_file. Für jedes Bild wird ein eigener Rename-Plan erstellt und vor dem Schreiben erneut geprüft.

Eine Umbenennung ist nur möglich, wenn:

  • das Attachment ein Bild ist
  • ein vollständiger Verwendungsscan vorliegt
  • die Hauptdatei lokal vorhanden ist
  • die Datei innerhalb des WordPress-Upload-Verzeichnisses liegt
  • der gespeicherte Attachment-Pfad ein sicherer relativer Upload-Pfad ist
  • WordPress-Bildmetadaten lesbar sind
  • der aktuelle Upload-Unterordner beschreibbar ist

Nicht-lokale Dateien außerhalb des WordPress-Upload-Verzeichnisses werden für die Umbenennung ausdrücklich abgelehnt.

Der neue Dateiname:

  • darf nicht leer sein
  • darf keinen Pfad enthalten
  • wird mit sanitize_file_name() normalisiert
  • muss dieselbe Dateiendung wie die aktuelle Hauptdatei behalten
  • bleibt im bestehenden Upload-Unterordner

Eine Umbenennung ist keine Bildkonvertierung.

Der Rename-Plan berücksichtigt:

  1. die aktuelle Hauptdatei
  2. alle in _wp_attachment_metadata['sizes'] registrierten aktiven Bildgrößen
  3. gegebenenfalls original_image von WordPress Big Image Scaling

Bei skalierten WordPress-Bildern werden sowohl der -scaled-Stamm als auch der ursprüngliche Stamm für die Zuordnung der Subsizes berücksichtigt.

Interne Dateien aus _wp_attachment_backup_sizes bleiben unverändert.

Welche WordPress-Daten werden aktualisiert?

Section titled “Welche WordPress-Daten werden aktualisiert?”

Nach dem physischen Rename werden aktualisiert und verifiziert:

  • _wp_attached_file
  • _wp_attachment_metadata
  • die darin registrierten Dateinamen der aktiven Größen
  • gegebenenfalls original_image

Der Rename-Plan kann direkte Bild-URLs aktualisieren, wenn sie vom vorherigen Verwendungsscan zuverlässig erkannt wurden.

Unterstützt sind:

  • post_content
  • ACF-WYSIWYG-Felder, die im Scan als acf_content erkannt wurden

ID-basierte Verwendungen wie Beitragsbilder, ACF Image und ACF Gallery benötigen keine direkte URL-Ersetzung.

Seit dem in 0.9.1 dokumentierten Batch-Rename-Verhalten werden URL-Ersetzungen pro Attachment granular gespeichert. Dadurch können mehrere Bilder aus demselben Content in einem Import nacheinander umbenannt werden.

FG Media Audit blockiert den Rename unter anderem, wenn:

  • eine registrierte Bilddatei fehlt
  • eine Bildgröße keinem sicheren WordPress-Dateinamenschema zugeordnet werden kann
  • eine Zieldatei bereits existiert
  • mehrere Dateien derselben Bildfamilie auf dasselbe Ziel zeigen würden
  • zwei Rename-Pläne desselben Imports dasselbe Ziel verwenden
  • der Zielordner nicht beschreibbar ist
  • sich Dateien, Attachment-Metadaten oder unterstützte Referenzen seit der Vorschau geändert haben

Der Verwendungsscan kann nicht jede mögliche Referenz in WordPress erkennen. Nicht abgedeckte hart codierte URLs, Fremdtabellen, Optionen, CSS, JavaScript oder externe Systeme werden beim Rename nicht automatisch korrigiert.

Für spezielle WebP-/AVIF-Sidecars anderer Plugins existiert im aktuellen Projekt keine eigene Rename-Integration. Behandelt wird die von WordPress registrierte Bildfamilie.

Dateiumbenennungen werden zusammen mit Metadatenänderungen gesichert. Ein Rollback prüft Dateien, WordPress-Metadaten und die konkret gespeicherten direkten URL-Ersetzungen erneut.

Weitere Informationen: Backups und Rollback.