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Installation und Einstieg

FG Performance WP 1.1.1 deklariert folgende Mindestanforderungen:

Voraussetzung Mindestwert
WordPress 6.0
PHP 8.1

Composer ist auf dem Zielsystem nicht erforderlich. Der analysierte Plugin-Stand enthält einen vendor/-Ordner mit Autoloader.

Für einzelne Funktionen gelten zusätzliche Voraussetzungen:

  • Service Worker: HTTPS oder lokale Entwicklung über localhost, *.localhost, 127.x.x.x oder ::1.
  • Automatische .htaccess-Regeln: vom Plugin als Apache oder LiteSpeed erkannter Server und schreibbare .htaccess.
  • Critical Assets: WordPress-Funktion wp_preload_resources() muss verfügbar sein; andernfalls markiert das Modul sich als nicht verfügbar.
  • Native WordPress-Script-Strategien: WordPress 6.3 oder neuer.
  • Native Speculation Rules: WordPress 6.8 oder neuer.
  1. Das Plugin-ZIP in WordPress unter Plugins → Installieren → Plugin hochladen auswählen.
  2. Plugin installieren.
  3. FG Performance WP aktivieren.
  4. Unter FUNCKGROUP → FG Performance die Einstellungen öffnen.
  5. Die gewünschten Module prüfen und die Konfiguration speichern.

Beim Aktivieren synchronisiert das Plugin gespeicherte Browser-Cache- und Komprimierungsregeln mit der Serverkonfiguration, sofern die jeweilige Funktion aktiviert und automatische .htaccess-Verwaltung verfügbar ist.

Die Standardkonfiguration aktiviert die browserseitigen Module Speculative Navigation, Resource Hints, Critical Assets, Asset Loading und Render Optimization. Ohne zusätzliche Einträge bleiben Resource Hints, Critical Assets, Asset Loading und Render Optimization jedoch weitgehend ohne zusätzliche Ausgabe.

Service Worker, Browser Cache und HTTP-Komprimierung sind standardmäßig deaktiviert und müssen ausdrücklich eingeschaltet werden.

Empfohlene erste Prüfung:

  1. Unter FG Performance → Diagnose WordPress-/PHP-Version und Modulstatus prüfen. Details stehen unter Diagnose.
  2. Bei Speculative Navigation kontrollieren, ob Pretty Permalinks aktiv sind.
  3. Bei Browser Cache oder HTTP-Komprimierung prüfen, ob der Servertyp korrekt erkannt wird.
  4. Falls .htaccess verwendet wird, den Markerstatus kontrollieren.
  5. Falls der Service Worker aktiviert wurde, den Endpoint und Scope im Diagnose-Tab prüfen.

Auf WordPress 6.8 oder neuer kann bei aktiviertem Prerender nach einer Navigation in der Browser-Konsole geprüft werden:

performance.getEntriesByType('navigation')[0].activationStart

Ein Wert größer als 0 zeigt an, dass die Zielseite bereits prerendered war.

Bei aktiviertem Service Worker sollte die Registration auf einen Endpoint nach folgendem Muster zeigen:

/fg-performance-sw.js?v=<hash>

Der Scope entspricht der WordPress-Home-URL einschließlich eines möglichen Unterverzeichnisses.

Für einen konfigurierten Bereich kann geprüft werden:

getComputedStyle(document.querySelector('.beispiel')).contentVisibility

Auf einem unterstützenden Browser ist für den Zielbereich auto zu erwarten.

Bei der Plugin-Deaktivierung versucht FG Performance, die eigenen .htaccess-Marker für Browser Cache und HTTP-Komprimierung zu entfernen. Die Marker werden nur automatisch geändert, wenn der jeweilige Marker vollständig und die .htaccess schreibbar ist.

Ein bereits im Browser registrierter Service Worker kann durch eine reine Plugin-Deaktivierung nicht zuverlässig browserseitig entfernt werden. Deshalb ist für diesen Fall folgende Reihenfolge vorgesehen:

  1. Service-Worker-Modul in FG Performance deaktivieren.
  2. Einstellungen speichern.
  3. Das Frontend einmal aufrufen, damit Registration und eigene fg-performance-static-*-Caches entfernt werden können.
  4. Erst danach das Plugin vollständig deaktivieren.

uninstall.php führt im aktuellen Code folgende Bereinigungsversuche aus:

  • Entfernen des .htaccess-Markers FG Performance Browser Cache.
  • Entfernen des .htaccess-Markers FG Performance Compression.
  • Löschen der WordPress-Option fg_performance_settings.

Für die beiden Servermarker gelten dieselben Schutzbedingungen wie im laufenden Plugin: partielle Marker oder eine nicht schreibbare .htaccess werden nicht automatisch verändert.

Die eingebetteten FG-Core-Statusoptionen und der FG-Core-Cronhook fg_core_send_installation_status werden durch uninstall.php von FG Performance WP nicht explizit gelöscht.

Weitere Einstellungen sind unter Konfiguration beschrieben.